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SONDIERUNGSGESPRÄCHE UND KOALITIONSVERHANDLUNGEN
SONDIERUNGSGESPRÄCHE UND KOALITIONSVERHANDLUNGEN

SONDIERUNGSGESPRÄCHE UND KOALITIONSVERHANDLUNGEN

In Anbetracht der sich sehr voneinander unterscheidenden Sichtweisen und Forderungen der verschiedenen Parteien und Verhandlungsführer, stellt sich eine notwendige Einigung aktuell als große Herausforderung dar. Alle Verantwortlichen sollten bei all diesen verschiedenen Vorstellungen und Ansichten unbedingt das gleiche Ziel haben. Und dieses kann und sollte heißen:

Eine Regierung zu bilden, und das Land in eine sichere und stabile Zukunft führen. Politiker agieren nicht als Privatpersonen, sondern sind von den Wählern bestimmt. Dies ist der große Auftrag für alle Beteiligten. Und diesen Auftrag gilt es in den anstehenden Verhandlungen in den nächsten Wochen zu erfüllen. Alle Verhandelnden Personen sollten sich bewusst sein, dass sie eine große Verantwortung tragen. Es ist nicht zielführend, die alleinigen eigenen bzw. die alleinigen Parteiinteressen zu sehen.

Die große Herausforderung werden wohl nicht unbedingt die Sondierungsgespräche oder die Koalitionsverhandlungen sein, sondern vielmehr das „Verkaufen“ nach außen in Bezug auf die Wähler.

 

Wie kann man sich bei unvereinbaren Positionen einigen?

Dieses möchte ich gerne kurz zusammenfassen und festhalten:

  • Schwierig wird es, wenn man sich zu schnellen Festlegungen hinreißen lässt oder sich schon vor dem eigentlichen Verhandlungsbeginn auf eine zu starre Position bezieht. Die Flexibilität gilt es so lange zu wahren wie möglich, um überhaupt flexibel handeln zu können.
  • Ansonsten besteht die Möglichkeit bei einem späteren Abrücken der Position das Gesicht zu verlieren. Und das gilt es in einer Verhandlung immer zu vermeiden. 
  • Alle Beteiligten sind gut damit beraten, sich auf die Gemeinsamkeiten zu konzentrieren, statt lediglich auf die Punkte, in denen die Parteien noch weit auseinanderliegen. Auf diesen Gemeinsamkeiten kann man aufbauen und sollte diese, wie Frau Merkel oft betont, immer wieder hervorheben. 

Eines muss allen Beteiligten klar sein: Der wirklich große Auftrag vom Wähler darf unter keinen Umständen durch starres Verhandeln (d.h. nur zum eigenen Interesse / Parteiinteresse) ignoriert werden.  Ziel muss sein: drohende Neuwahlen und die Stärkung der AFD zu vermeiden.

Es bleibt spannend.

 

Hanseatische Grüße

Adrian Brandis

 

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