Wie Sie mit der richtigen Verhandlungsführung ein finanzielles Desaster in der Corona-Krise verhindern

Wie Sie mit der richtigen Verhandlungsführung ein finanzielles Desaster in der Corona-Krise verhindern

Verhandlungsführung in der Corona-Krise

Zahlreiche Lieferengpässe, nicht eingehaltene Verträge, plötzliche Vertragskündigungen von Geschäftspartnern: Die Corona-Krise stellt eine Herausforderung für die gesamte Wirtschaft und in diesem Zusammenhang auch für die gesamte Gesellschaft dar. Drohende Umsatzausfälle schüren große Existenzängste weltweit und vor allem im gesamten Mittelstand. Jetzt geht es darum, zu handeln!

Die zentrale Frage für alle ist nun, wie sich in Zukunft all die anstehenden Verhandlungen und Beschließungen neuer Vereinbarungen darstellen werden. Wie wird sich die Verhandlungsführung in den nächsten Tagen, Wochen oder gar Monaten verändern? Und welche Auswirkungen hat diese Krise auf bereits getroffene Vereinbarungen und Verträge?

Schauen wir uns zum Beispiel einige Big Player wie Adidas oder H&M an. Diese bedienen sich eines neuen Gesetzes, um für derzeit geschlossene Läden Mietzahlungen auszusetzen. Mit Sicherheit wird dies für einige Vermieter jedoch finanziell sehr schwer zu verdauen sein, denn nicht hinter jedem dieser Vermieter verbirgt sich eine große Immobilieneinrichtung.

Verhandlungen in Krisen werden von neuen Spielregeln diktiert

Wie geht man mit einem Verhandlungspartner um, der Zahlungen aussetzen will oder gar damit droht laufende Verträge aufzukündigen? Wie steuert man eine Situation wie diese trotz des immensen Drucks? Vor allem sollte man jetzt alles dafür tun, fatale Fehler zu vermeiden, die die eigene Existenz als Unternehmer / Selbständiger zusätzlich gefährden. Denn was in früheren alltäglichen Verhandlungen für die meisten kein großes Thema war, hat sich jetzt um 180 Grad gedreht: Jetzt herrschen andere Spielregeln in der Verhandlungsführung, teilweise gelten andere Gesetze und vieles wird nicht im rationalen Bereich ablaufen. Wo vorher noch auf Gemeinsamkeiten geschaut wurde, ist sich nun jeder selbst der Nächste. So entstehen Extremsituationen, denn irrationale Verhandlungspartner oder Verhandlungspartner die sich trotz vorhandener Liquidität eines neuen Gesetzes zum eigenen Vorteil bedienen, gab es in dieser Form und Anzahl bislang nicht.

Wie sieht die ideale Strategie für bevorstehende Prozesse in Krisen-Situationen aus?

Nach Abklingen der ersten Schockstarre geht es jetzt in aller erster Linie darum, das eigene Unternehmen zu stabilisieren und geeignete Maßnahmen zur Bewältigung der Herausforderungen einzuleiten. Gehen Sie jetzt aktiv auf Ihre Geschäfts- und Verhandlungspartner zu, um z.B. durch Änderungen von Lieferkonditionen oder Zahlungsbedingungen bessere Ergebnisse für mehr Flexibilität zu vereinbaren.

Unsere first steps im 10-PUNKTE-PLAN

Konzentrieren Sie sich auf das, was jetzt wichtig ist:

  1. Ruhe bewahren – keine Kurzschlusshandlungen in Krisenzeiten!
  2. Kernsysteme samt Geschäftsbetrieb stabilisieren!
  3. Ist-Zustand analysieren!
  4. Kosteneinsparungen prüfen und einleiten!
  5. Liquidität sicherstellen und ausweiten!
  6. Prüfen aller Möglichkeiten für Verbesserungen!
  7. Weitere Vorgehensweise und Verhandlungsstrategie aufsetzen!
  8. Selbst aktiv auf die zahlreichen Verhandlungspartner zugehen und sofort die Verhandlungsführung übernehmen – Warten Sie nicht, bis der Verhandlungspartner die ersten Schritte einleitet!
  9. Aktiv und perfekt vorbereitet in die Konflikte gehen, um bessere Lösungen für die speziellen Herausforderungen zu erwirken!
  10. Umsetzung aller Punkte jederzeit kontrollieren und somit den weiteren Geschäftsbetrieb sichern!

 

Sie haben eine akute Herausforderung mit Ihrem Verhandlungs- / Vertragspartner? Wir unterstützen Sie dabei, Ihre schwierigen Verhandlungen mit einer perfekten Verhandlungsführung auch in Krisen zum Erfolg zu führen.

Vereinbaren Sie einfach ein kostenloses Erstgespräch.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Hanseatische Grüße
Adrian Brandis

Adrian Brandis - Ghost Negotiator
Autor: Ghost Negotiator und Verhandlungsexperte Adrian Brandis
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