Donald Trump - sein erster großer Fehler?

In einigen Verhandlungen hat dies auch einen gewissen kurzfristigen Erfolg gebracht und seine Wirkung nicht verfehlt.

So hat er beispielsweise Deutschland mit Strafzöllen gedroht – um dann von Bundeskanzlerin Merkel eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben zu bekommen.

 Der Ausstieg aus dem Atomprogramm mit dem Iran kann jedoch ein erster großer Fehler sein, der zu einer Machtdemonstration führen kann.

 US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, aus dem Atomabkommen mit dem Iran auszusteigen. Trump kündigt in der Rede scharfe Sanktionen gegen den Iran an. Der US-Präsident begründete sein Vorgehen damit, dass das Abkommen "desaströs" gewesen sei und nie geschlossen hätte werden dürfen.

 Er bot dem Iran jedoch an, nun ein neues Abkommen zu verhandeln. Er sei dazu bereit. Es könnten "große Dinge passieren für den Frieden und die Stabilität" in der Region.

 Diese Entscheidung wird mit Sicherheit kurzfristige Reaktionen der anderen Länder des Atomabkommens hervorrufen. Abzuwarten gilt, wie die anderen Mitgliedsländer in diesem Fall reagieren und ob es ggf. zu einem Entgegenkommen in Richtung D. Trump kommen wird.

Verhandlungstipps:

  • Ruhe bewahren/Klare gemeinsame Strategie
  • Erfolgreiche Verhandlungen mit Verhandlungspartnern wie Donald Trump sind nur auf Augenhöhe möglich. Gibt man einem Verhandlungspartner wie Donald Trump nach, kann das für zukünftige Verhandlungen fatale Folgen haben. Hier gilt es sehr genau zu überlegen, ob man ein solches Zeichen für die Zukunft setzen möchte. Verhandlungspartner wie der US-Präsident fühlen sich ansonsten in Ihrem Handeln bestätigt, und werden für zukünftige Verhandlungen versuchen weiteren Druck auszubauen und weitere eigene Interessen durchzusetzen.

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